Parkgestaltung, Parkfest, Zuwanderung

Welche Ideen gibt es für die Gestaltung unseres Parks?
Ideensammlung bei der SPD und dem NABU ergibt viele interessante Vorschläge
Wie sehr die Menschen sich für die neue Gestaltung des vom Sturm Ela im Vorjahr böse heimgesuchten Bulmker Parks interessieren, das ist am Zuspruch an Veranstaltungen abzusehen, bei denen Vorschläge für den „neuen“ Park gemacht werden konnten. Hatte es schon zum Auftakt der SPD mit einer großen Veranstaltung im Ev. Gemeindehaus viele Vorschläge gegeben, so sprudelten die Ideen dann weiter bei Treffen des Naturschutzbundes NABU und auch noch bei der Bulmker Kaffeetafel der Bulmker SPD.
Die Bürger wünschen sich, dass der Park vielen Dingen gerecht wird: Sport und Spiel sollen nicht zu kurz kommen, aber auch der Erholung soll er dienen, dem Natur-Erleben, der Begegnung und dem Naturschutz. So wünscht man sich ein Beach­volleyball-Feld, Kletterbäume, einen Grillplatz, Skulpturen.

Liegewiese, Grillplatz, Streuobst...
Was das Grün betrifft, so gibt es auch konkrete Vorschläge zu Baumarten, zum Beispiel für Trauerweiden, die, wenn sie groß geworden sind, den Kindern einmal das Tarzan-Gefühl vermitteln könnten, sich von Baum zu Baum zu schwingen. An der Hohenzollernstraße sollten Büsche als Lärmschutz dienen.
Die Große Wiese gleich links vom Eingang Hohenzollernstraße sollte als Liege-und Spielwiese vorgehalten werden. Am Teich schlägt man Buschwerk als Rückzugsraum für Tiere vor. Heimische Pflanzen sollten gesetzt und eine Streuobstwiese angelegt für den Bereich Burgers Park oder als Zeile am Weg angelegt werden. Und ein Ess-Garten, speziell ein Nasch-Garten für Kinder, gehört auch zu den Vorschlägen.

Hinweistafeln für alte Bäume
Der Sturm hat zum Glück auch einige der alten Bäume überleben lassen - und für diese alten Schätzchen wünschen sich Interessierte Hinweis­tafeln und Erklärungen. Damit mit den Hinterlassenschaften der Vierbeiner besser umgegangen werden kann, wird auch eine Hundekot-Tütenstation vorgeschlagen, damit den Hundebesitzern die Ausreden ausgehen. Was die Toiletten anbelangt, die gerade bei längerem Verweilen im Park hilfreich wären, so soll mit dem Betreiber des Minigolfplatzes, mit dem Kinderschutzbund (der das alte Gärtnerhaus am Parkrand erworben hat) oder mit der Ev. Kirche zur Nutzung der nahen Gemeindehaus-Toiletten gesprochen werden.

Bald Vorschläge von Gelsendienste
Gelsendienste arbeitet im Moment auf Basis der vielen Vorschläge an einem möglichen Konzept für den Park. Dieser Entwurf wird im Herbst ergebnisoffen im Rahmen einer breiten Bürgerbeteiligung zur Diskussion gestellt. Diesen Prozess wird die Bulmker SPD begleiten.

Bulmker Parkfest 2015
Samstag, 15. August am Minigolfplatz
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Gemütliches Treffen im vorletzten Jahr in Bulmke auf der Wiese am Minigolf.
Im letzten Jahr musste das Fest wegen der Sturmschäden leider ausfallen.

Im letzten Jahr fiel das „Bulmker Parkfest“ in seiner über 40jährigen Geschichte zum ersten Mal aus. Der Sturm „Ela“ hatte den Park so verwüstet, dass er nicht betreten werden durfte.
Nun ist es aber wieder soweit. Am ersten Samstag nach Ende der Sommerferien findet - wie immer an diesem Termin - das Bulmker Parkfest statt. Von 14 bis etwa 18 Uhr ist einiges los auf der Wiese am Minigolfplatz an der Florastraße.
Mit allem was sich bewährt hat, von der großen Hüpfburg über die Band „Double T“ bis zu den familienfreundlichen Preisen an Bier-und Grillstand und der Kuchentheke der AWO Bulmke. Verschiedene Initiativen aus dem Stadtteil sind wieder dabei, ein Stand mit selbst gefertigten Schalke-Souvenirs hat sich angekündigt und ein neuer musikalischer Gast.

„Mr. Deaf“ tritt auf
Der ertaubte Sänger Klaus-Dieter Seiffert alias „Mr. Deaf“ (s. auch Seite 5) tritt zusammen mit dem Schweizer Gitarristen Andreas Hägler in einer Set-Pause von „Double T“ auf. Wir sind gespannt auf diesen ersten Auftritt beim Parkfest.
Mehr Informationen zum Fest gibt es auch noch auf Seite 8.

Zuwanderung in Bulmke
Stadt und AWO helfen bei Problemen
Kein Wunder, dass das Thema „Zuwanderung“ die Menschen in Bulmke stark beschäftigt. Mit den EU-Ländern Bulgarien und Rumänien gilt seit diesem Jahr die vollständige Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union. Menschen, die in diesen Ländern verfolgt und geächtet werden, wie die Gruppe der „Roma“, kommen daher verstärkt nach Deutschland. Auch andere, die für sich und ihre Kinder eine bessere Zukunft schaffen wollen, meinen, dies in Gelsenkirchen besser tun zu können als in ihrer Heimat. Kein Wunder, dass sich nicht wenige eine preiswerte Wohnung in Bulmke suchen (die Stadt hat damit nichts zu tun!). Viele Wohnungen stehen leer, sind in einem Zustand, den viele Familien für sich nicht akzeptieren würden. Wenn sich dann aber, wie in einem Problemhaus in Bulmke bis zu 90 Menschen in einem 6-8 Familienhaus anmelden, führt dies unweigerlich zu Konflikten mit den Nachbarn. Die Stadt hat eine Stabsstelle „Zuwanderung Südost“ eingerichtet. Hier arbeiten Ordnungsdienst, Polizei und andere Stellen zusammen. Sie sind bemüht, das Zusammenleben zu den uns gewohnten Regeln durchzusetzen. Es werden viele Kontrollen durchgeführt, Häuser geschlossen, die nicht bewohnbar sind. Aber auch Hilfen werden angeboten. Die hier gemeldeten Kinder unterliegen der Schulpflicht. Das Stadtteilbüro der AWO berät (s. Seite 4) und ist auch, wie die SPD, bei allen Problemen ansprechbar.